Führungskraft


Die Definition einer Führungskraft ist nicht einheitlich. Teilweise wird sie mit einem Manager gleichgesetzt, teilweise wird Führungskompetenz auch nur als Teil der Managementkompetenz angesehen.

Eine Führungskraft ist in jedem Falle Vorgesetzter. Man kann nur Menschen führen, keine Maschinen. Ob aber umgekehrt ein Vorgesetzter auch Führungskraft ist, d. h. seine Führungskompetenz wahrnimmt, ist damit nicht gesagt. Es gibt eben gute und schlechte Führungskräfte. Die Führungskraft muss führen und anleiten können. Sie muss im Zweifel wissen, wie es geht, oder zumindest wissen, wer dies weiß. Sie muss motivieren und Streit schlichten können. Auch Verhandlungsgeschick und Präsentationsvermögen ist gefragt.

Eine Führungskraft ist eine Schaltstelle im Unternehmen. An oberster Stelle gibt die Führungskraft Ziele vor. Sie muss visionär vorausschauen und entscheiden können. Nach ganz oben ist es aber ein weiter Weg.

Die Führungskraft wird gerne aus den eigenen Reihen rekrutiert. Sie bringt bereits die Kenntnis der betrieblichen Abläufe mit. Wer sich als Führungskraft über einer kleinen Gruppe bewährt, erhält mehr Verantwortung. Allerdings steht er in Konkurrenz zu anderen Führungskräften aus dem Unternehmen. Doch spielen die Aufstiegschancen auch eine wesentliche Rolle bei der Frage, ob sich eine Führungskraft mit dem Unternehmen identifiziert oder sich mit Wechselgedanken trägt.

Eine gute Führungskraft weiß, wo im Unternehmen sie die höchste Effizienz aufweisen kann. Das ist nicht immer die oberste Ebene. Allerdings ist es oft so, dass der Karrierewunsch mit dem eigenen Vermögen nicht Schritt hält. Dann kann aus der Effizienz auch schnell das Gegenteil werden.

Manchmal ist es aber auch gut, eine Führungskraft von außen zu holen - sei es, dass man externen Sachverstand einkaufen möchte, sei es, dass man den eigenen Führungskräften zeigen möchte, dass zum Aufstieg auch Leistung gehört. Dann kommt der Headhunter ins Spiel. Er ist am ehesten in der Lage, genau den richtigen Kandidaten zu präsentieren.